Dass man Menschen in Innovationsprozessen fest integrieren muss, ist heute unumstritten. Letztendlich ist es ja er, um den sich alles dreht: Denn ohne dass ein konsumierender Mensch sich entschließt, sein Geld für etwas auszugeben, kommt der wirtschaftliche Kreislauf langsam aber sicher zum Stillstand. Es ist also bei einer Innovation ganz entscheidend, nicht nur eine reine Erfindung (Invention) zu machen, sondern etwas zu produzieren, das einen Marktwert schafft und Menschen zum Konsum anregt.
Nachhaltiges Wirtschaften ist auf lange Sicht immer nützlicher als das Gieren nach dem schnellen Ertrag. Richtet man sein Wirtschaften ausschließlich auf den Ertrag aus, kann das zulasten der Nachhaltigkeit gehen. Was das bedeutet, sagt Ihnen gerne ein Bauer, der seinen Hof in der x-ten Generation bewirtschaftet.
Die Versuchung ist allerdings sehr groß, nur den größtmöglichen Ertrag im Moment vor Augen zu haben. Letztendlich dreht sich zum Beispiel bei einem Obstbauern doch alles nur um die Früchte der Arbeit – um das Obst. Nur das zählt.
Was ist denn eigentlich Kreativität, dass man mit ihr ‚Querdenken’ kann?
Eine Definition sagt, dass Kreativität die Fähigkeit des Menschen ist, bei Problemvorgängen neue oder andere Lösungsmöglichkeiten zu entdecken und diese auf geschickte Art in verschiedene Lebensbereiche zu projizieren. Zudem heißt es, dass Kreativität nur sehr wenig von der Intelligenz des Menschen abhängig ist, dass es vielmehr die Fähigkeit ist, größere Zusammenhänge zu sehen, losgelöst von Konventionen und Herkömmlichem.
Kreativität kommt von Schöpfungskraft, dem schöpferischen Denken!