Es ist ein wahres Wettrennen entstanden, wer die Welt in der einfachsten, aber gleichzeitig umfassenden Art zu beschreiben vermag. Da unsere Aufmerksamkeitsspanne, dank Internet und Millionen von Postings pro Minute, sich nurmehr auf einige Page-Impressions pro Tag beschränkt, ist all das, was prägnant und einfach heraussticht, bevorzugt. Längere und ausschweifende Texte brauchen Zeit, die kaum noch jemand zu haben scheint. mehr…
Wie denken Sie eigentlich? Vielleicht quer oder auch lateral? Systemisch? Ganzheitlich? Die Forscher entdecken – genau wie unsereins – immer neue Regionen im Hirn: Das Potential unserer Denkfähigkeit ist noch lange nicht erschöpft, wohl auch, weil wir so viel Zeit damit verbracht haben, diesen Arbeitsspeicher falsch zu formatieren!
Er konnte sich einfach nicht mehr halten und brach in ein lautes Gelächter aus. „Wie doof sind die denn!“, prustete er hervor und schüttelte fassungslos den Kopf. Ganz anders die Kollegen der Fakultät Musik, die ebenso fassungslos auf die Kollegen der Wirtschaft starrten – „Wie kann man nur“, werden sie gedacht haben.
Haben Sie sich nie gefragt, warum wir die Augen nebeneinander haben – und zum Beispiel nicht übereinander oder eines vorn und eines hinten? Biologisch hat sich die parallele Anordnung eindeutig durchgesetzt, nicht nur bei der menschlichen Spezies. Und diese genetische Präferenz beeinflusst unser Verhalten und wie wir die Dinge sehen: vornehmlich stark fokussiert. Daher belächeln wir den „Hans-guck-in-die-Luft“, wenn er wieder vor die Laterne läuft oder in die Grube fällt, und bedauern die Kuh, die nichts bemerkt, wenn der Metzger direkt vor ihr steht. Wir richten unseren Blick auf das, was sich direkt vor unseren Augen abspielt!
Haben Sie Kinder? Wenn nicht, ist das auch egal, denn Sie werden sich noch an die Elternsprechtage erinnern! Dieses Umhergerenne auf dem Schulgelände, auf der Suche nach dem Raum, in dem der betreffende Lehrer oder die betreffende Lehrerin auf die Eltern und deren Schulkinder wartet. Je nach ‚Leistungsstand‘ des Sprösslings sind es dann wenige oder recht viele dieser ‚Sprechstunden‘ und je nachdem ist es eine Pflichtübung oder eine Tortur.
Man darf nicht nachlassen, Design als seriöse, fundierte Berufsgattung und als marktwirtschaftlich notwendige Expertise zu bewerben und sein Image als exotisches, künstlerisches Schmuckwerk zu ersetzen.
Da hat sich in den letzten Jahren einiges getan: Die Ausbildung zum Designer hat sich im Laufe des vergangenen Jahrhunderts einem steten Wandel unterzogen, in gleichem Maße wie sich Wirtschaft und Gesellschaft wandelten.
Zunächst auf die Ästhetik handwerklich erzeugter Artefakte beschränkt, verlagerte sich das Design zusehends auf die Gebrauchsaspekte der zunehmend industriell gefertigten Produkte. Allerdings haben vielfältige philosophische, politische und ideologische Auseinandersetzungen mit der Ästhetik zu unterschiedlichen Ansätzen im Design geführt.